Ratgeber: Demenz im Alter

Im Alter lassen die körperlichen Fähigkeiten nach und immer mehr Menschen erkranken am dementiellen Syndrom, auch „Demenz“ genannt. Diese Erkrankung bedeutet sowohl einen schweren Einschnitt in das Leben der Betroffenen als auch in jenes der Familienangehörigen. Zu den häufigsten Erkrankungen gehört Alzheimer. Dennoch lässt sich der geistige Abbau reduzieren, indem Sie rechtzeitig vorbeugen und den Geist mit neuen Herausforderungen bis ins hohe Alter fit halten.

Was bedeutet „Demenz“?

Der Begriff „Demenz“ steht für Erkrankungen, die einen Abbau der geistigen Leistungsfähigkeiten und in schweren Fällen sogar drastische Persönlichkeitsveränderungen verursachen. Verschlimmert wird dies durch chronischen Schmerzen, etwa nach einem Bandscheibenvorfall. Betroffene, die am sogenannten dementiellen Syndrom erkrankt sind, leiden unter einem zunehmend schlechter werdenden Gedächtnis, nehmen neue Informationen nicht mehr wahr und leiden unter einem mangelnden Urteilsvermögen bis hin zur Wahrnehmungsverzerrung. Da Demenz bislang als unheilbar gilt, ist es wichtig, durch soziale Interaktion und neuen Herausforderungen die grauen Zellen fit zu halten, wie die Stiftung Warentest rät.

Alzheimer – die häufigste Demenzerkrankung

Die meisten Menschen schließen neben einer Mitgliedschaft in der Krankenkasse eine Pflegeversicherung ab, um für das hohe Alter vorzusorgen. Besonders bei neurologischen Erkrankungen, wie Alzheimer, ist eine intensive Betreuung durch einen Pflegedienst nötig. Als Anzeichen für diese Krankheit gelten bestimmte Verhaltensauffälligkeiten, so kennen sie die Bedienung alltäglicher Geräte nicht mehr, wiederholen statt einer Antwort die gestellten Fragen oder verlegen regelmäßig ihre Sachen. Somit ist Demenz ein schweres Schicksal. Als Hilfe für Betroffene und Angehörige hat das Bundesministerium für Familie den Wegweiser Demenz erstellt. Da Alzheimer genetisch vererbbar ist, sollten Angehörige von Betroffenen frühzeitig mit der Vorbeugung beginnen.

Geistig fit im Alter

Geistiger Abbau entsteht einerseits durch physische Faktoren, doch spielt auch die soziale sowie geistige Aktivität eine wichtige Rolle. Daher ist es sinnvoll, im jungen Alter eine Pflegetagegeldversicherung abzuschließen und die grauen Zellen bis ins hohe Alter auf Trab zu halten. Dafür eignen sich weniger die typischen Gehirnjogging-Aufgaben, sondern anspruchsvolle Gesellschaftsspiele wie Schach, die den Geist fordern. Daneben wirken sich Enkelkinder positiv auf die geistige Fitness aus. So fördern Senioren mit Spielsachen die Entwicklung des Kindes und bleiben durch abwechslungsreiche Spiele und gemeinsamen Aktivitäten mit den Enkeln fit.

Bild: panthermedia.net Wavebreakmedia ltd

4.5/5 - (6 votes)