Wie läuft eine Ausbildung zum Masseur ab?

By | 17. Oktober 2011

Physiotherapeutische Berufe wie Masseur bzw. medizinischer Bademeister wurden vom Gesetzgeber, um sich auch zukünftig im Gesundheitswesen darstellen zu können, bewusst untermauert. Masseure werden sowohl im medizinischen als auch im sportlichen oder Wellness Bereich benötigt. Davon ist der Anteil am modernen Gesundheitswesen wohl mit am Größten. Wirksame Therapien bzw. Behandlungen gepaart mit ständig neuen physikalisch-technischen Erkenntnissen versprechen für die Patienten meist Heilung ohne schädliche Nebenwirkungen. Daher fordert der Beruf des Masseurs nicht nur medizinisches Wissen, sondern auch die Bereitschaft Hand in Hand mit den Ärzten zu arbeiten. So empfiehlt sich ebenso eine regelmäßige Weiterbildung, um mit den neuesten Methoden aufwarten zu können und stets im medizinisch-therapeutischen Bereich auf dem Laufenden zu sein und auch evtl. Tipps zur Arbeitsplatzgestaltung geben zu können.

Was sind die Voraussetzungen für diesen Beruf?

Der anerkannte Beruf eines Masseurs kann im Prinzip von jedem erlernt werden, der zumindest über einen Hauptschul- bzw. einen adäquaten Abschluss vorweisen kann, oder bereits eine einjährige Ausbildung mit Abschluss absolviert hat. Die Unterrichtung zum Masseur und medizinischen Bademeister erfolgt entweder in einer staatlich anerkannten Privatschule oder einer staatlichen Schule. Wobei eine staatliche Schule kostenfrei ausbildet, aber die Mittel zum Lernen, die entsprechende Kleidung und die eventuelle Unterbringung selbst getragen werden muss. An einer privaten Schule werden monatliche Gebühren zwischen 150 und 450 Euro erhoben. Während des Kurses werden die Inhalte sowohl in der Theorie als auch in der Praxis vermittelt. Die Ausbildung ist beendet, nachdem eine staatliche Prüfung abgelegt wurde.

Bereiche für das Tätigkeitsfeld

Ist der über 2 Jahre dauernde Lehrgang vollendet, folgen 6 Monate Praxis unter Anleitung z. B. in einem Krankenhaus. Ansonsten dort wo es erlaubt ist, einem Praktikanten die nötigen praktischen Kenntnisse zu vermitteln. Denn erst nach Vollendung der Praktikantenzeit ist die Erteilung der Berufsbezeichnung Masseur und medizinischer Bademeister möglich. Der Beruf eines Masseurs ist vielseitig und kann daher in ebenso vielen Bereichen ein Tätigkeitsfeld finden, wie u. a. in einer Klinik, Kur- oder Wellness Einrichtungen, Sportvereinen, Arztpraxen, als Lehrer einer Berufsfachschule oder aber als Freiberufler in einer eigenen Praxis. Da viele Menschen z. B. durch einseitige Arbeitsbelastungen, immer wieder Probleme mit der Muskulatur oder dem Rücken haben, die der Masseur oft beheben kann. Die Aussichten für eine gute Chance in diesen Beruf sind dementsprechend gegeben.

Bild: panthermedia.net Wavebreakmedia ltd

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