Psychotherapie: Das sollten Sie wissen

By | 12. Februar 2012
Psychotherapie: Das sollten Sie wissen

In der heutigen Zeit gibt es immer mehr Patienten, die eine Psychotherapie in Anspruch nehmen. Der Alltag wir immer hektischer und viele leiden unter Angstzuständen, können ihre Probleme nicht mehr verarbeiten oder leiden am Burn-Out-Syndrom. Treten Symptome auf, ist es wichtig, dass sich der Betroffene Hilfe holt.

Was ist eine Psychotherapie?

In einer Psychotherapie werden seelische Probleme durch professionelle Therapeuten behandelt. Die Kosten Je nach Symptom, lernt der Patient sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen und diese zu verarbeiten beziehungsweise zu lösen. Konkrete Aufgaben helfen dem Betroffenen auch außerhalb der Therapie damit klar zu kommen. Sie lernen sich zu entspannen und eignen sich neue Verhaltensmuster und Einstellungen an.

Wer bezahlt die Therapie?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Psychotherapie, sobald von einem Arzt, meist der Neurologe, festgestellt wurde, dass diese notwendig und hilfreich ist. Ist man in einer privaten Krankenversicherung, so lohnt sich der Rechner für die Private Krankenversicherung.

In der Regel gibt es keine Probleme bei der Kostenübernahme der Verhaltenstherapie. Hier geht es meist um die Angstbewältigung, extremer Stress, Depressionen oder Zwängen. Sie lernen in dieser Therapie wieder Selbstvertrauen zu bekommen und Sie werden gestärkt, so dass Sie gegen diese Symptome arbeiten können. Dann gibt es noch die Psychoanalyse und die tiefenpsychologische  Psychotherapie. Diese haben meist etwas mit der Kindheit des betroffenen zu tun. Hier wird mit Träumen, Assoziationen und mit der Deutung der Reaktion des Patienten gegenüber des Therapeuten.

Wann ist es ratsam eine Psychotherapie zu machen?

Sobald man seelische Probleme hat und man merkt, dass man schwächer wird, sich zurückzieht, oder gar Angstzustände hat, lohnt sich eine Psychotherapie. In der Regel ist man sich bewusst, dass Störungen in der Wahrnehmung, im Verhalten, in der Erlebnisverarbeitung, in den sozialen Beziehungen und in den Körperfunktionen vorhanden sind. Leider scheuen sich viele Betroffene davor, sich Hilfe zu suchen, da sie sich schämen. Dieses muss man in der heutigen Zeit aber nicht mehr, denn bereits jeder Dritte in Deutschland leidet oder litt schon einmal an diesen Symptomen. Sobald Sie also Ängste, Depressionen, ein Suchtverhalten, sexuelle- oder  Schlafstörungen oder Persönlichkeitsstörungen bei sich feststellen, oder aber auch ein Trauma, durch beispielsweise einem Missbrauch oder Unfall haben, holen Sie sich schnellstmöglich Hilfe!

Bild: panthermedia.net Wavebreakmedia ltd

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