Krankheitsbild Grauer Star: Die Op

By | 21. Dezember 2012
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Einen Grauen Star sollten Sie auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, da er zur Erblindung führen kann. Hatten bereits Ihre Eltern, Großeltern oder Geschwister diese Augenerkrankung, so ist für Sie die Gefahr, ebenfalls daran zu erkranken, umso größer. Doch im Gegensatz zu Ihren Eltern oder Großeltern müssen Sie nicht um eine langsam fortschreitende Erblindung fürchten, wenn Sie rechtzeitig handeln. Sie sollten, wenn bereits Ihre Mutter oder Ihr Vater erkrankt waren, vorsorglich zum Augenarzt gehen. Bei regelmäßigen Untersuchungen kann er feststellen, ob Sie erkrankt sind und ob Handlungsbedarf besteht.

Die Behandlung des Grauen Stars

Der Graue Star wird auch als Katarakt bezeichnet und stellt eine Trübung der Augenlinse dar, die immer weiter fortschreitet und unbehandelt zur vollständigen Erblindung führen kann. Die Bezeichnung „Altersstar“, wie sie früher noch oft verwendet wurde, ist verkehrt, denn sogar Kinder sowie Erwachsene, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können erkranken. Sie sollten daher bereits spätestens ab dem 40. Lebensjahr den Augenarzt aufsuchen, wenn bereits in Ihrer Familie Erkrankungen vorliegen. Die Ursache für diese Erkrankung ist noch nicht völlig geklärt, doch werden Eiweißstrukturen, die zu einer Trübung der Augenlinse führen, dafür vermutet. Eine medikamentöse Behandlung dieser schweren Erkrankung ist leider noch nicht möglich, doch bestimmen Sie es selbst, wenn es soweit ist. Der Graue Star kann nur operativ behandelt werden, doch muss er einen bestimmten Reifegrad erreicht haben, damit er operativ behandelt werden kann. Wenn Sie

  • Kontraste nicht mehr richtig wahrnehmen
  • Schwierigkeiten beim Lesen kleiner Schrift haben
  • Farben nicht mehr klar erkennen können
  • Beim Autofahren in der Dunkelheit Schwierigkeiten haben,

ist Handlungsbedarf angesagt.

Wie die OP verlaufen könnte

Im OperationssaalSie werden besser sehen mit einem Lasik Eingriff und können sich, in Absprache mit Ihrem Augenarzt, zur Operation an eines der Lasik-Zentren in Deutschland wenden. Sollten beide Augen erkrankt werden, wird zuerst nur ein Auge behandelt. Zumeist erhalten Sie eine örtliche Betäubung, dann werden winzig kleine Schnitte zur Entnahme der erkrankten Linse ausgeführt, die neue, künstliche Linse wird eingesetzt, die Schnitte werden wieder vernäht. Sie bleiben zumeist noch ein bis zwei Tage in der Klinik und sollten sich schonen. Schnell werden Sie sich an das neue Sehen gewöhnen und sich von dem Eingriff erholen. Ist das andere Auge ebenfalls erkrankt, können Sie ein Jahr später an die Operation denken.

Bild: panthermedia.net Vladyslav Starozhylov, JCB Prod