Alles über pflanzliche Medikamente

By | 20. Januar 2012
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Im Krankheitsfall wird immer weniger auf Medikamente auf chemischer Basis zurückgegriffen. Der bewusste Mensch greift immer häufiger auf Produkte aus dem Garten von Mutter Natur zurück. Die pflanzlichen Medikamente werden in der Fachsprache Phytopharmaka genannt und werden oft synthetisch erzeugten Mitteln vorgezogen.

Bis zu 53 Prozent der deutschen Frauen sollen so auf pflanzliche Heilmittel zurückgreifen. Bereits jedes vierte Medikament in der örtlichen Apotheke soll so auf pflanzlicher Basis erzeugt worden sein.  Homöopathie arbeitet dabei mir dem Wissen, dass Medikamente Krankheiten zwar heilen können, bei gesunden Menschen jedoch die Krankheitssymptome hervorrufen können.

Vorteile von pflanzlichen Heilmitteln

Nicht nur im Fachhandel sind pflanzliche Heilmittel erhältlich. Heute ist es ganz normal, dass es etwa In Online-Apotheke auch natürliche Produkte neben all den chemischen Erzeugnissen gibt. Vorteil der pflanzlichen Mittel sind die stark reduzierten Nebenwirkungen. Medikamente auf synthetischer Basis führen oft einen rechten Katalog an Nebenwirkungen mit sich auf die ruhig ab und zu verzichtet werden kann.

Ein weiterer Plus-Punkt ist, dass Heilmittel aus der Natur meist viel verträglicher sind als chemisch erzeugte Produkte. So gibt es zahlreiche Anwendungsgebiete für pflanzliche Heilmittel. Angefangen beim Husten der mit Primeln beruhigt werden kann. Bei Problemen in den Wechseljahren der Frau findet oft die Traubensilberkerze Anwendung.

Wann lohnen sich pflanzliche Medikamente

Viele pflanzlichen Heilmittel zeigen schon bei der ersten Anwendung erste Genesungserfolge. Dazu gehören besonders Salben und Cremes die gegen Hautprobleme angewendet werden.  Auch Extrakte können schnell ihre Wirkung entfalten. So Produkte aus Melisse, Baldrian und Hopfen. Oft finden diese Einsatz bei Schlafstörungen und haben anders als die chemischen Geschwister keine lästigen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, die am nächsten Tag auftreten können.

Die meisten Medikamente auf pflanzlicher Basis brauchen jedoch eine längere Wirkungsdauer um heilende Kräfte entfalten zu können. Das Einnehmen von pflanzlichen Mitteln eignet sich so besonders um kleinere Schmerzen zu lindern. Wendet man neben einer chemischen Behandlung parallel eine Pflanzentherapie an, kann man Nebenwirkungen abschwächen oder den Heilungsprozess unterstützen. Schwere Erkrankungen sollten jedoch vorrangig mit herkömmlichen Medikamenten therapiert werden. In der Vergangenheit erzielten Pflanzenheilmittel nur geringe Heilungserfolge. So sollte man bei schweren Depressionen lieber nicht auf Mittel aus Johanniskraut zurückgreifen sondern eher Medikamente auf synthetischer Basis verwenden.

Bild:panthermedia.net Erwin Wodicka

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