Schizophrenie und Marihuana: Wie wirkt die Droge auf die Psyche des Menschen?

By | 13. Juli 2013
Wie wirkt die Droge auf die Psyche des Menschen

Marihuana ist eine Droge, die geraucht oder im Keks verbacken konsumiert wird. Sie erzeugt einen Rausch und macht süchtig, wenn sie ständig angewendet wird. Einige Konsumenten dieser Droge fordern die Legalisierung, so wie es bei Nikotin und Alkohol der Fall ist. Das ist jedoch viel zu gefährlich, da der menschliche Körper durch den Rauschzustand stark geschwächt wird.

Die Wirkung von Marihuana

Marihuana wird in der Medizin zur Linderung der Schmerzen bei Krebs und Aids verwendet, doch zumeist befinden sich die Betroffenen bereits im Endstadium ihrer Krankheit. Die Droge gilt in der Medizin als wirksames Mittel gegen Übelkeit, Schlaflosigkeit und Schmerzen, doch sollte sie nur selten verabreicht werden, da die Suchtgefahr zu groß ist. Die Wirkungen der Droge auf die Psyche des Menschen sind durchaus vergleichbar mit der Krankheit Schitzophrenie. Die Droge führt zu einer Bewusstseinsverschiebung, die sich durch

  • Assoziatives und sprunghaftes Denken
  • Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses
  • Positive und negative Empfindungen
  • Eindruck, zu tieferen Erkenntnissen zu gelangen
  • Intensivierung des Gefühlslebens

äußert. Viele Süchtige oder diejenigen, die gerade ein psychisches Tief zu bewältigen haben, konsumieren die Droge, um sich besser oder motivierter zu fühlen. Durchleben Sie gerade ein Tief oder sind Sie stark gestresst, dann sollten Sie es besser machen und nicht zu Marihuana greifen. Ähnlich wie diejenigen, die an Schizophrenie erkrankt sind, verspüren die Konsumenten von Marihuana positive und negative Empfindungen. Es kommt zu Fehleinschätzungen der eigenen Kräfte, nicht selten verbunden mit Halluzinationen.

Die Wirkungen auf die Psyche

Das Erste, was viele Konsumenten von Marihuana verspüren, ist das Gefühl von mehr Leistungsfähigkeit und von Motivation, doch objektiv betrachtet, nimmt die Leistungsfähigkeit ab. Gerade dieses Gefühl führt zur Sucht, die Betroffenen wollen immer mehr davon konsumieren. Eine Art Scheintiefsinn tritt oft ein, davon sind vor allem Sorgfaltsleistungen betroffen. Nach dem Konsum der Droge sind die Betroffenen nicht mehr in der Lage, sorgfältig zu arbeiten. Es kommt häufig zur sozialen Isolation des Süchtigen, er wird desinteressiert und ist nicht mehr belastbar. Die betroffenen Personen ziehen sich in sich selbst zurück und werden zunehmend gleichgültiger.

Bild: panthermedia.net julien Tromeur