Tipps zum Abnehmen mit Sport

By | 7. September 2011

No sports, meinte der englische Premier Winston Churchill auf die Frage nach seinem Alter und seiner robusten Gesundheit. Nach heutigen Maßstäben hatte der Mann ein Alkoholproblem, rauchte reichlich gute Zigarren und genoss auch viel und deftige Nahrung. Gerade übergewichtige Menschen, die zu einer ungesunden Lebensführung neigen, sollten zumindest regelmäßig etwas Sport treiben. Es ist sicher schwer, sich bestimmte schlechte Angewohnheiten von heute auf Morgen abzugewöhnen, aber eine halbe Stunde Bewegung oder Sport pro Tag leisten trotzdem einen Beitrag zum Erhalt der Gesundheit und sind zweifellos lebensverlängernd. Auch ein möglicher Bandscheibenvorfall kann sich so abwenden lassen.

Kontinuität zählt

Wer mit Sport anfängt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass vor allen Dingen eine Regelmäßigkeit wichtig ist. Sie müssen nicht direkt beim ersten Training versuchen die Leistungen von Spitzensportlern zu erreichen. Fangen Sie langsam an und nehmen Sie regelmäßig Steigerungen vor, wenn Sie merken, dass das Training nicht mehr so fordert wie zu Beginn. Laufen Sie lieber jeden Tag eine Viertelstunde bis 20 Minuten, als einmal die Woche direkt einen Langstreckenlauf anzugehen. Kontrollieren Sie regelmäßig Puls und Atmung, vor allem, wenn evtl. Probleme mit Blutdruck, Kreislauf oder Herz bekannt sind. Sprechen Sie in dem Fall auch vorher mit Ihrem Arzt. Wer seinen Trainingsfortschritt dokumentieren will, findet bspw. mit Nike+ eine von vielen Möglichkeiten.

Gewicht und Konstitution zählen

Bei der Wahl der Sportart, sollte das Gewicht und der Zustand der Gelenke berücksichtigt werden. Schwimmen und Radfahren sind am Anfang besser, weil sie die Gelenke schonen. Am besten ist die Kombination beider Sportarten, weil so die Beinmuskulatur und die Oberkörpermuskulatur gleichmäßig beansprucht werden. Natürlich ist ein solches Kombinationstraining auch oder besser im Fitnessstudio möglich. Hier kann der Rat eines Trainers hilfreich sein.
Ob mit dem Training auch die Ernährung umgestellt werden sollte, kann ein Allgemeinarzt nach der Untersuchung des Blutzuckerspiegels und der Leberwerte entscheiden. Grundsätzlich ist eine ausgewogene Ernährung zweckdienlich. Diäten werden oft nicht durchgehalten und haben den verhassten Jo-Jo-Effekt. Es ist daher oft zweckdienlicher aufmerksam darauf zu achten, was gegessen wird, in welchen Mengen und warum. Besonders Frustesser sollten einen Weg finden, beruflichen und privaten Belastungen anders zu begegnen, als durch das Essen von Süßem oder Fettigem. Es geht dabei aber weniger um Erziehung oder Askese, als um bewusstes Verhalten und den kleinen Verzicht. Auch hier bewirkt eine langsame aber kontinuierliche Verhaltensänderung oft mehr als eine strenge Diät.

Bild: panthermedia.net Dirk Heinen