Ist Zahnbleaching gefährlich?

By | 18. März 2014
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Strahlend weiße und schön geformte Zähne sind ein Schönheitsideal, doch nicht jeder Mensch ist von der Natur aus damit gesegnet. Nur die wenigsten Menschen haben schneeweiße Zähne. Verschiedene Lebensmittel, vor allem schwarzer Tee, Bohnenkaffee oder Rotwein, können zu Zahnverfärbungen führen. Mit einem Zahnbleaching können solche Verfärbungen entfernt werden, dunkle Zähne können aufgehellt werden. Das Zahnbleaching sollten Sie beim Zahnarzt vornehmen lassen, auf Produkte, die in Apotheken zur eigenen Anwendung angeboten werden, sollten Sie verzichten.

Wird beim Zahnbleaching der Zahnschmelz angegriffen?

Lebensmittel wie Obst oder Salat, die normalerweise sehr gesund sind, können den Zahnschmelz angreifen und ihm wichtige Mineralien entziehen. Dieser Effekt wird bei einem Zahnbleaching noch verstärkt, daher sollten Sie, wenn Sie unter empfindlichen Zähnen leiden, darauf besser verzichten. Bereits während der Behandlung kann es zu Beschwerden kommen, da die Zähne empfindlich auf das Bleichmittel reagieren können. Nach dem Bleaching können Ihre Zähne schmerzhaft auf Saures, Süßes, Heißes oder Kaltes reagieren. Nach einigen Tagen klingen diese Beschwerden jedoch ab. Die Zahnsubstanz kann durch das Bleaching, vor allem, wenn das Bleichmittel einen sauren pH-Wert hat, aufgeraut werden. Farbpigmente, die für die Verfärbung der Zähne verantwortlich sind, werden bei der Aufhellung der Zähne verändert. Wird das Bleaching fachgerecht ausgeführt, so ist es für Menschen mit gesunden Zähnen nahezu unschädlich, es kommt darauf an, welche Produkte verwendet werden. In verschiedenen Bleaching-Präparaten sind Fluorid oder Kaliumnitrat enthalten, die sogar vor Karies schützen können. Allerdings kann das Bleaching zur Demineralisierung der Zähne führen, da dem Zahnschmelz und der gesamten Zahnsubstanz hier wichtige Mineralien entzogen werden können. Die Schutzschicht des Zahnes kann durch das Bleaching vorübergehend abgebaut werden. Lesen Sie hier mehr zu Risiken und Vorteilen des Bleachings.

Die möglichen Nebenwirkungen des Zahnbleaching

Die Zahnstruktur kann durch das Bleaching geschwächt werden, das ist vor allem bei Produkten, die in der Apotheke oder in der Drogerie erhältlich sind, der Fall. Sogar Wurzelresorptionen, das sind Schäden an der Zahnwurzel, können auftreten. Es kann zu Schleimhautirritationen kommen, wenn das Bleichmittel auf die Schleimhaut gelangt. Leiden Sie unter empfindlichen Zahnhälsen, so kann die Empfindlichkeit durch das Bleaching noch erhöht werden. Zahnfleischreizungen können auftreten, doch klingen sie nach wenigen Tagen nach dem Bleaching ab. Bevor Sie Ihre Zähne bleichen lassen, sollten Sie sich gründlich vom Zahnarzt beraten sowie Zähne und Zahnfleisch untersuchen lassen.

Bild: panthermedia.net Diego Cervo

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