Was sind die Symptome einer Duftstoffallergie?

Was sind die Symptome einer Duftstoffallergie?

Viele Menschen leiden immer häufiger unter einer Duftstoffallergie. Diese zu bekämpfen, kann sehr aufwändig sein, da wir alle fast überall von Gerüchen umgeben sind. Leider werden viele Parfums heutzutage nicht mehr aus Blumen gewonnen, sondern werden industriell hergestellt. Sie beinhalten so genannte synthetische Stoffe und eine Menge Chemikalien wie Aceton, Ethanol, Toluol, Methylchlorid, Benzol, Formaldehyd und Moschusderivate. Einige dieser Stoffe sind dafür bekannt, dass sie Krebs oder Asthma auslösen können.

Ursachen und Symptome der Duftstoffallergie

Bei einer Allergie gegen die genannten Stoffe können folgende Symptome auftreten: Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Schwäche, Kontaktekzeme, Nasenlaufen, Asthma oder sogar einen anaphylaktischen Schock. Um diesen Symptomen vorzubeugen, müssen sämtliche Duftstoffe und synthetischen Öle gemieden werden. Das bedeutet, dass nicht nur Parfums, sondern auch Shampoos, Cremes, Seifen, Waschmittel, Putzmittel, Duftsprays und Duftkerzen und ähnliches gemieden werden müssen, denn viele dieser Produkte enthalten die oben genannten Stoffe. Viele Produkte aus dem Reformhaus oder der Apotheke sind auf Allergiefreiheit getestet worden.

Parfum selbst herstellen

Wer aber trotzdem gern Parfum tragen möchte, für den stellen selbst produzierte Parfums eine Alternative dar. Zunächst sollte man sich ein Grundsortiment von ätherischen Ölen oder Parfumsubstanzen zusammenstellen. Dabei ist darauf zu achten, dass es sich um 100 % reine ätherische Öle handelt. Dazu kommt diverses Zubehör wie Braunglasflaschen, Pipetten, Plastikzerstäuber und Glasflakons. In der Apotheke bekommt man weitere Zusatzstoffe wie Weingeist und eventuellen Lösungsvermittler. Die ätherischen Öle oder die Parfumsubstanzen aus einem Parfumbaukasten müssen mit dem Weingeist und mit destilliertem Wasser verdünnt werden. Lösungsvermittler, zum Beispiel LV 41, sorgen dafür, dass eventuelle Öle nicht oben schwimmen. Zitrusöle sind sehr gut geeignet, sie kann man beispielsweise mit Zimt mischen, was dem Parfum einen orientalischen Touch verleiht. Sandelholz kann als Fixateur verwendet werden, damit das Parfum nicht so schnell verfliegt.

Schließlich muss darauf geachtet werden, dass das Parfum ein Kopf-, Herz- und Basisnote hat. Danach muss die Mischung erst „zusammenwachsen“, das heißt, der anfängliche Duft kann nach zwei bis drei Wochen ganz anders riechen. Auf diese Art kann man einem Allergiker oder einer Allergikerin ein Parfum für Weihnachten zusammenmischen. Damit sollten Sie dann aber früh genug anfangen. Eine andere Rezeptur ist ebenfalls zu empfehlen, zum Beispiel Rosenöl, Sandelholz, Ylang Ylang und 95 %igen Alkohol. Der Duft entfaltet sich allerdings erst nach ungefähr fünf Wochen.

Bild: panthermedia.net Sawimedia S. Willnow